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MeteorJS: Vor- und Nachteile des App-Frameworks einfach verständlich erklärt

Was ist MeteorJS und welche Vor- und Nachteilen müssen Sie beim Einsatz des App-Frameworks beachten?

MeteorJS: Vor- und Nachteile des App-Frameworks einfach verständlich erklärt

Die App-Entwicklung ist für viele Unternehmen inzwischen zur unverzichtbaren Pflichtaufgabe geworden. Die Kosten sind jedoch schmerzlich hoch. Eine Webapp muss ebenso erstellt werden wie entsprechende Anwendungen für iOS und Android. Oftmals fehlt es an entsprechenden Kompetenzen oder wirtschaftlichen Ressourcen. Als Notlösung wird eine native App als Zwischenlösung einer einfachen mobilen Webseite und einer vollwertigen Applikation angeboten. Das Framework (vereinfacht übersetzt: Programmier-Gerüst) MeteorJS verspricht, dieses Problem zu lösen. Die Webapp sowie die Anwendungen für iOS und Android sollen in einer Programmiersprache erstellt werden können. Dies spart Zeit, Geld und Nerven. Als Ihre Internetagentur für digitale Lösungen haben wir die Vor- und Nachteile des Frameworks unter die Lupe genommen.

Die Vorteile von MeteorJS Meteor basiert auf JavaScript

Das JS im Namen des Frameworks steht für JavaScript. Das Programmier-Gerüst arbeitet also mit einer weit verbreiteten und einfach zu erlernenden Sprache. Im Netz finden Sie beispielsweise problemlos kostenlose Testumgebungen für JavaScript. Die Einstiegshürde für die Arbeit mit dem Framework ist deshalb sehr gering, zumal die meisten Entwickler JavaScript bereits beherrschen.

Meteor ist ein Full-Stack-Framework

Meteor arbeitet als Full-Stack-Gerüst. Dies bedeutet, dass das Framework sowohl das Front-End (die Seite des Clients) als auch das Back-End (die Seite des Servers) umfasst. Das Framework erlaubt "ab Werk" die ganzheitliche Programmierung des Benutzer-Interfaces sowie des Systems, das die Eingaben verarbeitet.

Meteor arbeitet mit einer No-SQL-Datenbank

In Meteor kommt MongoDB als No-SQL-Datenbank zum Einsatz. Der große Vorteil ist, dass verschiedene Daten nicht nach einem bestimmten Schema, sondern als Objekt abgelegt werden. Sie können so einzeln beliebig erweitert werden, was sich in der Entwicklung als vorteilhaft erweist. Ein Bild soll es erklären: SQL-Datenbanken füllen ein Bücherregal nach einem bestimmten System. Dabei wird eine spezifische Logik eingesetzt. Um möglichst effizient zu arbeiten, werden keine Lücken gelassen. Themenverwandte Bücher stehen zusammen. Daten werden nicht einzelne Informationen gesehen, sondern als Teil von Logikketten betrachtet. MongoDB gestattet es Ihnen hingegen, die Logik selbst zu bestimmen und im Bücherregal Lücken zu lassen, um diese später mit neuen Büchern aufzufüllen.

MeteorJS ist ein Open-Source-Projekt

Der Code von Meteor ist Open-Source. Dies bedeutet, dass er öffentlich eingesehen werden kann. Fehler können so von allen Nutzern gefunden und gemeldet werden. Außerdem können geübte Programmierer den Code nach eigenen Wünschen erweitern und das Framework so nach ihren Bedürfnissen anpassen. Überdies können Sie sicher sein, dass das Programmier-Gerüst keine versteckten Funktionen hat, von denen Sie nichts wissen.

Zahlreiche Packages können direkt eingebunden werden

Packages (im Prinzip nichts weiter als fertige Code-Container für bestimmte Funktionen) können problemlos in die Arbeit mit Meteor eingebunden werden. Verfügbar sind beispielsweise die NPM-Packages - und damit die weltgrößte Package-Sammlung.

Sehr gute Tutorials

Für Meteor stehen auf der Seite des Frameworks zudem hervorragende Tutorials zur Verfügung. Die Entwicklung verschiedener gängiger App-Typen wird erklärt, was die Einarbeitungszeit deutlich erleichtert. Zudem wird veranschaulicht, wie Anwendungen für das Web, Android und iOS in einem Arbeitsvorgang entwickelt werden. Die Einarbeitung in das Framework wird auf diese Weise erleichtert.

Die Nachteile: Entwickler müssen sich eventuell umstellen

Mittel- und langfristig ist Meteor als Full-Stack-Lösung effizienter. Kurzfristig kann es jedoch zu Problemen kommen. Entwickler sind häufig entweder auf das Front-End oder auf das Back-End spezialisiert. Wer Meteor nutzt, muss die andere Seite erst erlernen. Die Trennung der Entwickler kann zwar auch beibehalten werden, allerdings müssen sie sich viel enger abstimmen als bei getrennt arbeitenden Frameworks.

SQL-Datenbanken können praktischer sein

Je aufwendiger Ihre zu entwickelnde App ist, desto überlegener ist eine No-SQL-Datenbank. Bei verhältnismäßig einfachen Anwendungen kann die Arbeit mit fertigen SQL-Datenbanken allerdings deutlich praktischer sein. Ihre Einbindung kostet wesentlich weniger Zeit als die doch insbesondere für Einsteiger recht fordernde MongoDB. Geschickte Programmierer können allerdings SQL-Datenbanken durch den Open-Source-Charakter von Meteor einbinden.

Fazit: Meteor spart Geld - und lohnt sich deshalb

Der wichtigste Vorteil von Meteor ist der Umstand, dass alle Apps in einer Programmiersprache verfasst werden können. Dadurch wird Geld gespart. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen, die mit spitzem Bleistift kalkulieren müssen, sollten deshalb dem Framework eine Chance geben. Für Einsteiger, die noch nie programmiert haben, ist Meteor hingegen keine Lösung - werden doch zu viele Vorkenntnisse abgefragt.

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